19.08.2018 
 Kontakt  Impressum 
 
 
 Eure Mails sendet
 bitte an folgende
 Adresse:
 strantz@sabscript.de
 


Sabscript Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Strantz
Bergstraße 7
D-72221 Haiterbach
fon: +49 7456 915490
fax: +49 7456 915491
mail: strantz@sabscript.de

 
 Das sind wir... 
 


Einige Jahrgängler trafen sich am 29. Dezember im "Rossini" in Kassel zu einem ersten Wiedersehen. Von links: Sigrid Kreutzer, Christina Horst, Matthias Damm, Bettina Lipphardt, Helmut Kotschwar, Michael Stengert und Birgit Gimmnich-Grimm.





Thorsten Blank lieferte noch dieses Foto von einem spontanen Treffen Ehemaliger in Kassel 2002. Von links, stehend: Matthias Damm, Jürgen Böhm, Peter Forster, Jörg Bindbeutel und Thomas Kodym (gingen beide nach der 10. Klasse ab) .





Astrid Kneuer



Corinna Bertram

Organisatorisches und Lebhaftes von
Astrid Kneuer und Corinna Bertram

... und hier die brandaktuelle Meldung von der Orga-Außenstelle „Nord“: Bis jetzt (Stand 11.4.) haben sich 81 (Zahl passt!) der 81´er Goethe-Abiturienten fest zum Feier-Treffen am Samstag, 13. Mai 2006, angemeldet. Eine ansehnliche Zahl – wobei meine eigene private Wette bei 96 Personen liegt -  da wir genauso viel Plätze an den eigens beschafften großen runden Tischen haben werden... Deshalb noch einmal der Aufruf an dieser Stelle an alle, die gern kommen möchten, sich bisher aber noch nicht angemeldet haben oder Kontakt zu dem Einen oder der Anderen haben, um diese vielleicht noch einmal sanft zu erinnern, ermutigen oder evtl. anzutreiben....
Soviel steht zum Programm schon mal fest: Corinna Böttger (geb. Bertram) hat mit der Schulleitung der Goetheschule eine „Schulführung“ am Nachmittag (voraussichtlicher Beginn 15.00 Uhr) vereinbart, so dass das erste Zusammentreffen der Ehemaligen an der Schule – so wie früher auf dem Pausenhof – stattfinden wird.
Am Dienstag, 25. April 2006, werden wir uns mit einer kleinen Gruppe (Festausschuss o.ä.) zur Vorbesprechung und – besichtigung im Bürgerhaus Obervellmar, Holländische Str. 129 in Vellmar treffen. Wer in der Nähe wohnt und noch Lust hat zu kommen, ist herzlich eingeladen und möchte mich nur kurz anrufen (0172-5613362), damit ich evtl. einen größeren Tisch reserviere. Ach ja: Treffpunkt 19.30 Uhr.

Diese organisatorische Einleitung ist auch zugleich die Überleitung zu meinem Lebenslauf, der - wie bei den meisten anderen auch- zum Großteil aus Organisation und organisieren besteht.  Fängt an bei: Ich organisiere (oder hört sich managen „hipper“ an) ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen mit allem was dazugehört (Haus, Baum, Katze, Mann und Kind) sowie über´s Jahr verteilt jede Menge Feste, Festivals und städtische Veranstaltungen. Da die Stadt Vellmar immer noch eine recht überschaubare Größe und Personal besitzt, reicht die Spannbreite der Aufgaben z.B. vom Vertragsabschluss bis hin zum Catering für die Künstler. Dazu kommt noch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung und Pflege der Homepage – wenn ich noch anfügen darf: „in Teilzeit“. So halte ich nun im 23. Jahr meinem Arbeitgeber die Treue; und auch wenn ich damit mittlerweile zu den Dinosauriern gehöre: Bis heute war es an keinem Tag langweilig – kein Wunder, ist doch mein Bürgermeister erst 33 Jahre jung! Das Reisen und die Mobilität kommen also nur bei Urlaubsreisen zum Einsatz und das möglichst oft und möglichst weit.
Meine Bindung zur Goetheschule war ehrlich gesagt nie besonders stark, gehörte ich doch zur Truppe der GSA-Schüler aus Vellmar und bin somit erst zur 11. Klasse nach Kassel gewechselt. Zu dieser „Truppe“ gibt’s allerdings noch Bindungen und Verbindungen. So treffe ich z.B. regelmäßig Thomas Persch auf dem Sportplatz, da unsere Söhne in der gleichen Mannschaft Fußball spielen, Regina Knauf beim Bäcker auf dem Rathausplatz, Joachim Kandt in der Disco und selbstverständlich meine immer noch allerbeste Freundin Corinna Bertram. Ohne vorherige Absprache sind wir beide zeitgleich schwanger gewesen, unsere Kinder haben – wie schon wir damals – gemeinsam Kindergarten und Grundschule besucht, wir haben beide in Vellmar gebaut und kämpfen seit vielen Jahren Seite an Seite gegen ein paar Pfund zuviel auf der Waage an.
Das soll bis hierher genügen, jede Menge Gelegenheit und Gesprächsstoff wird sich hoffentlich am 13. Mai ergeben. Ich persönlich freue mich schon ganz doll auf das Wiedersehen, ganz besonders auf die Bio I und Bio II – Klasse, mit denen ich zur Studienfahrt im ehemaligen Jugoslawien war und die meisten nach der Schule nie mehr wiedergesehen habe – wie z.B. meine damalige Zimmergenossin Antje Baberuxki !!
In der Hoffnung und dem Bemühen, einen netten Rahmen für unsere Veranstaltung zu schaffen (für den Inhalt sind dann alle gleichermaßen zuständig ...) verbleibt mit vielen Grüßen und einer großen Portion Vorfreude aus Vellmar Astrid Kneuer, geb. Damm


Joachim Sohn

Ich finde es toll, dass ein Wiedersehen nach 25 Jahren in greifbare Nähe rückt. Danke allen, die es jetzt ganz aktiv in die Hand genommen haben. Ich freue mich schon drauf!

So war´s bei mir in aller Kürze:

Nach dem Abi Bundeswehr in Sontra.
Nach 12,5 Monaten Beginn des Theologiestudiums im Priesterseminar in Fulda und ein Jahr in Freiburg im Breisgau. 1987 Weihe zum Diakon, Dezember 1988 Priesterweihe in Fulda. 1989/90 Kaplan (Vikar) in St. Josef in Hanau. 1991 Wechsel von der römisch-katholischen in die alt-katholische Kirche. Dort habe ich die Gemeinden Furtwangen und Gütenbach im Schwarzwald übernommen. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 10 und 8 Jahren. (Falls jemand sich wundert: In der alt-katholischen Kirche dürfen die Pfarrer auch verheiratet sein ...) Und wen es mal interessiert:

E-Mail hab ich auch: joachim@ratio2000.de

 




Michael Stengert

Auch ich finde die Idee eines Jahrgangstreffens wirklich sehr gut. Anbei auch von mir einige Daten:
Ich besuchte den LK Chemie bei Herrn Brandt. Mit Helmut Kotschwar hatte ich bis 1988 regelmäßigen Kontakt und noch mit einigen anderen, die sich freitags im „Wumpicek“ trafen. Einziger bis heute bestehender Kontakt ist der zu Thomas Werner.
Ich studierte Chemie und Mathe, wollte erst promovieren, machte dann aber ein Lehramtsreferendariat und flüchtete daraufhin enttäuscht - oder heute zum Glück - in die Industrie. Heute bin ich in der Bauchemie als Assistent in der Entwicklungsabteilung tätig; seit 16 Jahren arbeite ich bei Kemper System in Vellmar.
Größte, fast abenteuerliche Herausforderungen waren drei Reisen nach Südindien, wo ich tamilische worker schulte und einen Tempel abdichten musste - ein Wahnsinnsding am Ende der Welt, anstrengend,a ber auch sehr schön.
Das echte Abenteuer- da könnte man Bücher schreiben oder einen Film drehen- spielte sich 1985 bis 1988 ab, inmitten meines Examens: Zwei Monate nach dem Abi sah ich meine Frau Anita das erste Mal; sie lebte in der DDR im Thüringer Wald. In der Stasi- Akte wurde unser Fall mit "LV Stengert/ Knoth" geführt. Am 24. Juni 1988 durften wir endlich heiraten;  fünf Wochen später "durfte" ich Anita und Baby Alexandra in den Westen holen. Alles Legale und Verbotene in der DDR habe ich auf mehreren hundert Fotos und Dias festgehalten.
Unser Sohn Francesco ist heute 14 Jahre alt und wird 2006 konfirmiert; Alexandra wird nächstes Jahr im Mai 18 Jahre alt, sie will Fach-Abi in Fritzlar machen. Privat bin ich seit 25 Jahren im Alpenverein tätig und baue mein altes Fachwerkhaus weiter aus.
Übrigens: Wie ich Helmut schon sagte, einen Gast könnten wir bei uns aufnehmen!

 


Sabine Strantz

So, nachdem ich mich bereits beim Einsetzen der Herren Stengert und Sohn des Nächtens bereits einmal selbst weggelöscht hatte, hier erneut einiges zu meiner Person:
Ausbildung zur Buchhändlerin bei "Vietor" in KS, hernach Studium an der Uni Konstanz am schönen Bodensee (Politische Wissenschaften und Neuere englische und amerikanische Literaturwissenschaften) sowie teilweise auch in Innsbruck. Wohin als Geisteswissenschaftlerin - zur Zeitung! Praktikanten-Knechtschaft, endlich das begehrte Volontariat, dann Festanstellung als Redakteurin, Tätigkeit an mancherlei Orten - Umzüge sind meine Spezialität - aber was tut man nicht alles. Seit einigen Jahren bin ich selbständig als Redakeurin, habe einen IT-Fachmann an meiner Seite, hinzu kamen die Tätikeitsbereiche Internet und Grafik.
Kids sind keine vorhanden, aber jede Menge Patenkinder und andere kleine Strolche, die ab und zu unterhalten werden wollen - wofür deren Eltern stets sehr dankbar sind. Beim Wandern im gastronomischen Sternen-Domizil in Baiersbronn hole ich mir in der guten Schwarzwaldluft so dann und wann wieder einen klaren Kopf.
Der Kontakt zu Sigi Jatho (heute Kreutzer), meiner Sandkastenfreundin, besteht nach wie vor; dank Regina Löwenstein trieb ich dieses Jahr beim Düsseldorfer Karneval mein Unwesen (war mittlwerweile völlig infiltriert von der badischen und Schweizer Fasnet); Peter Dölle lief mir vor einigen Jahren auf dem Freudenstädter Marktplatz über den Weg, und Frank Gerhard fungierte als Autoverkäufer bei Renault in KS. Die Welt ist klein...

 



Erik Petry

Auch wenn ich jetzt wiederhole, was alle anderen schon geschrieben haben: Das Jahrgangstreffen ist eine super Idee! Schon allein, weil uns alle der Schlag treffen wird, wie sehr wir uns verändert haben – oder eben auch nicht!

Also, seit 1998 arbeite ich in Basel, ausgezogen bin ich aber 1981 zunächst munter nach Göttingen, habe mein Lieblingsschulfach zum Studienfach erkoren, nämlich Geschichte, mich früh auf Jüdische Geschichte spezialisiert, dazu noch Sportwissenschaft studiert. 1985 war ich mit dem Fussballverein das erste Mal in Israel, 1992 folgte ein halbjähriger Forschungsaufenthalt, danach wurde Israel für lange Zeit eine zweite Heimat.
1989 konnte ich die Uni Göttingen überzeugen, mir nun endlich den Magisterabschluss zu verleihen, woran sich gleich die Forschungszeit für die Promotion anschloss. Das brachte grosse intellektuelle Herausforderungen, den Abschluss der Arbeit 1997 – und kein Geld. Was schlecht war für meine Reisen nach Israel. Von 1994 bis 1997 habe ich für die Uni Basel eine Ausstellung gestaltet, das brachte nun endlich eine monetäre Verbesserung und schliesslich 1998, nachdem ich mich gerade in Israel fest eingerichtet hatte, eine Anstellung mit dem, inzwischen erfüllten, Auftrag, ein Institut für Jüdische Studien aufzubauen.
Mein Schwerpunkt in Lehre und Forschung ist die jüdische Geschichte in Europa im 19. und 20. Jahrhundert (vor allem Antisemitismusforschung) und die Geschichte des Nahen Ostens. Gerade letzteres bedingt, dass ich neben der universitären Lehre sehr viele öffentliche Veranstaltungen bestreite (Vorträge und Workshops), um aus der Perspektive des Historikers den Nahostkonflikt zu erklären. Dazu engagiere ich mich noch in der Jugendausbildung der Jüdischen Gemeinden der Schweiz.
Verheiratet bin ich nicht, Kinder hüpfen nicht herum, dafür ich umso mehr, denn auch der Sport hat mich nicht losgelassen, kein Tag ohne irgendeine Aktivität – sei es Joggen, Judo, Volleyball oder der Besuch beim Sportarzt und Physiotherapeuten.



Soeren Striepe

Meine 25 Jahre seit dem Abi:
Nach Maschinenbaustudium, Assistenztätigkeit und Promotion (menschengerechte Gestaltung von CNC-Werkzeugmaschinen) an der GhK in Kassel verdiene ich in der Automobilentwicklung mein Geld: Zunächst für vier Jahre in Ontario (Leichtmetallräder sowie Motor- und Getriebeölpumpen), dann sechs Jahre bei VW in Wolfsburg (CVT- und Doppelkupplungsgetriebe) und seit gut einem Jahr zurück in Toronto mit Magna International (Powertrain-Application).
Meine Partnerin Pauleen habe ich noch in Kassel kennengelernt. Unter anderem haben wir uns auch zu Umzugsexperten entwickelt: Spezialgebiet Überseecontainer. Bei jedem Umzug über den Atlantik hat uns ein Kind mehr begleitet. Jonathan ist 11 Jahre alt, Melissa ist 8. Beide haben viel Spass beim Klettern, Fussball und Eishockey. Jonathan spielt schon ganz gut Posaune und Gitarre. Melissa ist sehr ehrgeizig, athletisch, lernt Geige und wünscht sich ein Pony. Irma-Jean wurde vor 18 Monaten geboren und ist voller Energie und Eigensinn. Ein weiterer großer Umzug - nach Deutschland zum Beispiel - ist übrigens wirklich nicht geplant.
Pauleen bringt vorerst die Energie auf, die Kinder „zu Hause“ zu unterrichten. Das ist in Kanada legal und für Jonathan und Melissa zur Zeit gut. Manchmal kann ich helfen, wenn es um Mathe, Physik oder Automobiltechnik und natürlich um Deutsch geht.
Zu meinen Hobbys: Irgendwann vor etwa 15 Jahren hatte ich mir Zeit genommen, um das Segeln zu erlernen. Seit dem habe ich ein paar schöne „Törns“ gemacht, worauf ich mich jetzt auch auf den hiesigen Seen freue. Im Juni habe ich begonnen Saxophon-Unterricht zu nehmen, was schon lange mein Wunsch war. Unsere Haustiere und Nachbarn sind entsetzt.
Ich würde mich sehr über ein Wiedersehen freuen!



Friederike Bachmann

Nachdem ich mit Euch gemeinsam mein Abi im „Eimer“ bestanden hatte, studierte ich 1982-89 an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach - Abschluss Magister-Diplom. Im Rahmen meines Studiums war ich zudem in den Jahren 1985/86 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Rotterdam. Heute arbeite ich als freischaffende Künstlerin in Offenbach, seit 1993 in einem gemeinsamen Atelier mit Klaus Müller, mit dem ich auch zahlreiche Kunstprojekte realisiere. Seit 2002/03 bin ich außerdem Vorstandsmitglied im Bund Offenbacher Künstler (BOK). Wer mag, kann sich gerne auf meiner Homepage www.f-c-bachmann.de weiter über mich und mein künstlerisches Werk informieren.



Frank Ziegler

Ich hoffe stark, dass Ihr Euch noch an mich erinnert. Damals im Eimer, ach ja, was ist nicht alles geschehen danach. Direkt nach dem Abi versuchte ich mich im Studium der Publizistik und Anglistik in Göttingen, wurde aber von dem größten deutsche Trachtenverein nach nur einem Semester aus meinem Wissensdrang jäh herausgerissen und musste 15 Monate in und um Kassel im Schlamm wühlen.
1983 begann ich dann, nach einem langen Streit mit meinem Vater, den er gewonnen hatte, mit dem Lehramtstudium für Sport und Englisch Sek. II an der GhK. Wie sollte es auch anders sein, so machte ich meine Sportpraktika natürlich an der Goetheschule, um endlich einmal mit den ganzen Nasen, die mir vorher Wissen beibringen wollten, im Lehrerzimmer an einem Tisch sitzen zu dürfen. Für meine Verhältnisse hielt ich dieses Studium auch sehr lange durch, immerhin 14 Semester, hatte aber kein Interesse wirklich Lehrer zu werden und entschied mich relativ spontan zum Examen nicht zu erscheinen, sondern lieber den weiten Weg nach München anzutreten. Wo ich übrigens noch heute weile.
In dieser angeblichen Stadt mit Herz, schlug das meinige für die Radiobranche und ich begann als Moderator bei einem hiesigen Lokalsender. Nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass mein doch überaus charmantes Wesen bei der Redaktionschefin nicht sonderlich ankam, und ich machte einen gigantischen Aufstieg in die Werbebranche.
Da ich ja bereits in Kassel viel im Staatstheater gearbeitet hatte (Statist, Tänzer, Musicaldarsteller) dröhnte der Ruf der darstellenden Kunst wieder in meine Ohren und ich fand den Weg über das Gärtnerplatztheater ins Nationaltheater München oder auch einfach die bayerische Staatsoper.
Meine ungewürdigten Fähigkeiten im Bereich der Moderation ließ ich nicht einfach einschlafen, sondern nutze diese für die verschiedensten Events, sei es bei Modenschauen, Neuwagenpräsentationen bis hin zu zwei eigenen TV-Sendungen im österreichischen Privatfernsehen.
Mein aktuellstes Steckenpferd, was ich seit gut einem Jahr jetzt reite, ist das Kabarett. Ich habe nun ein aktuelles Programm, sehr bös´, sehr zynisch, manche sagen frauenfeindlich, manche sagen politisch, mit dem ich mich durch dieses unser Land vagabundiere. Wie sollte es da anders sein, als das ich noch Single bin und über irgendwelche Kinder von mir nicht informiert bin. Ich hoffe, das genügt vorerst, sonst haben wir uns ja beim Treffen nichts mehr zu erzählen.



Helmut Kotschwar

Während der Schulzeit waren meine schlechtesten Fächer Wiwi und Englisch. Also habe ich das zu meinen Beruf gemacht. Ich studierte Wirtschaftswissenschaften in Kassel und arbeite seitdem in der Finanzbranche - als Analyst, Portfoliomanager für Aktien und Taktische Asset Allokation und seit August als Investment Stratege. Arbeitssprache ist da überwiegend Englisch. Um das ganze noch weiter zu treiben habe ich dann irgendwann noch einen dreijährigen, englischsprachigen Studiengang beim CFA-Institute absolviert und darf mich jetzt CFA-Charterholder nennen. Wenn mir das einer vorher gesagt hätte…? Zum Glück kann man in der Branche Mathematik ganz gut gebrauchen. Aber das Leben ist halt so. Deswegen bin ich auch zum zweiten Mal verheiratet und lebe mit meiner geliebten Frau in Petersberg, das liegt bei Fulda. Ich arbeite allerdings in München und Wien, nenne mich also auch Wochenendpendler. Zu dieser Pendelei passen auch noch meine dreiwöchigen Besuche in Herford bei meinen Kindern aus erster Ehe. Auf dem Foto, das Sabine eingestellt hat, seht ihr die einzige Aufnahme von mir ohne Helm, die während meines Nordkaptrips Anfang Juni gemacht worden ist. Hin und zurück in neun Tagen, vorbei an Rentieren, zugefrorenen See und wunderschönen Fjorden. Damit habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt, für den ich 20 Jahre nach meinem Auto- auch noch den Motorradführerschein gemacht habe. Ich genieße meine Hobbies wie Segeln, Zelten, Angeln, Kanuwandern und Reisen in kleinen Portionen. Zwangsläufig. Aber irgendwann muss man die Dinge tun und nicht nur davon träumen. Deswegen habe ich auch angefangen, unsere Abifeier in die Wege zu leiten.





Uwe Niessner und Annette Niessner, geb. Bröcker

Die Idee von Helmut, ein Abitreffen zu organisieren, finde ich absolut super und habe, gleich nachdem ich davon erfuhr, versucht, möglichst alle mir noch bekannten „Ehemaligen“ von diesem Vorhaben zu informieren. Helmut hatte jedoch schon „ganze Arbeit“ geleistet, die meisten wussten zumindest schon vage davon. Auch die Homepage finde ich gelungen und ein perfektes Instrument, unser Wiedersehen nicht nur mit „Fakten“ zu beleben, diese sind ja nun bei hoffentlich vielen von uns schon im Voraus „schwarz auf Monitor“ zu lesen. Ich, Uwe Niessner, lernte den „Eimer“ im Jahre 1971 kennen, lieben und hassen - hier hatte auch schon mein Vater in den 50er Jahren die Schulbank gedrückt. Am 19. Juni 1981 bestand ich dort erstaunlicherweise das Abitur, obwohl ich in der Schule eher als Klassen-Clown galt und diese auch privat „nicht so tierisch erst“ nahm. Vielleicht erinnern sich noch einige von Euch an diesen oder jenen Streich (Schubladen-Feuer in Bio bei Frau Ruhl, komischerweise immer misslingende Versuche in Chemie bei Herrn Helbing, Wollknäul-Fenster-Wurf-Aktion im Englisch-LK bei Herrn Sadek etc.). Eventuell kommt dem einen oder anderen von Euch auch noch der gelbe Heinkel-Motorroller, mit dem ich seit 1980 immer in die Schule kam oder auch die gelbe BMW-Isetta-Knutschkugel, die ich übrigens heute noch „fahre“...) wieder in den Sinn. Vielleicht aus diesem Grund ist mir die Zeit auf der „Goethe“ heute noch im Wesentlichen in positiver Erinnerung. Hätte es diese nicht gegeben, hätte ich auch meine Frau Annette, damals Annette Bröcker, nie kennen gelernt ! Dies geschah in der Aula der Goethe am 14.2.1980 auf einer Faschingsfete. Annette, auch eine „Ehemalige“, hat in Göttingen Biologie und Chemie Lehramt studiert und ist nun seit 1989 Lehrerin an der Ursulinen-Schule in Fritzlar. Von September 1981 bis Oktober 1982 leistete ich Zivildienst als Rettungshelfer beim Arbeiter-Samariter-Bund in Kassel. Im Oktober 1982 trat ich das Studium der Medizin (für mich heute noch unbegreiflich, wie ausgerechnet ich zur Medizin kam...) an der Universität Göttingen an, bestand dort im April 1988 das Physikum, im April 1986 das erste und im April 1988 das zweite Staatsexamen. Am 25. März 1988 heiratete ich dann endlich meine Schulfreundin und Klassenkameradin (GK-LK bei Herrn Überall) Annette Nießner, geb. Bröcker. Mit dem Bestehen des dritten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung im Oktober 1989 schloss ich das Studium nach dem Praktischen Jahr im Sertürner-Krankenhaus Einbeck ab. Es folgte nun die Zeit als Assistenzarzt auf der Inneren Abteilung des Kreiskrankenhauses Eschwege von 1990 bis 1997 und dann noch bis 1998 auf der Allgemein-Chirurgischen Abteilung. Am 22. April 1998 wurde meine Tochter Anna geboren. Ebenfalls im April 1998 erhielt ich nach ordnungsgemäß absolviertem Promotionsverfahren und mündlicher Prüfung den Grad als „Doktor der Medizin“. 1998 bestand ich auch die Prüfung zum „Facharzt für Innere Medizin“. In den 90er Jahren machte ich mit meiner Frau einen Jugendtraum wahr und wir bereisten zweimal Papua-Neuguinea ! Hier lernten wir einmal fünf und später noch einmal drei Wochen Land und Leute kennen, lebten mit den Eingeborenen in ihren Dschungelhütten und verliebten uns derartig in dieses „Land zwischen Gestern und Heute“, dass wir beinahe dort geblieben wären: Ich hätte mir einen weiteren Traum erfüllen können, nämlich in Papua einen „Flying doctor service“ nach australischem Vorbild aufzubauen, wenn nicht, ja wenn sich nicht plötzlich und unerwartet auch in Deutschland eine Zukunftsoption aufgetan hätte: Im Mai 1998 stieg ich als Internist mit in die Praxis des Allgemeinmediziners Dr. Otto Bertzen in Lohfelden ganz in der Nähe meiner Heimatstadt Kassel ein. 1998 war also somit das ereignisreichste Jahr meines Lebens. Seit dem Jahre 2000 betreibe ich die Praxis in Kooperation mit dem Internisten Dr. Hans-Günter Wiemer als „Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin". Wer unsere Praxis mal im Internet besuchen will, kann dies auf unserer Homepage oder auch unter „http://www.giel.de/unternehmensfilm/5013/dr_med_uwe_nie%C3%9Fner_dr_med_hans-guenter_wiemer.html“ gerne tun. Dr. Bertzen schied später aus Altersgründen aus. Am 11. April 2001 erblickte unsere Tochter Lena das Licht der Welt. Im Jahre 2003 bauten wir uns in Lohfelden bei Kassel ein Haus, in dem wir fünf (inklusive Katze Lilly) nun leben und uns auf das große Wiedersehen mit unseren damaligen Klassenkameraden freuen. Hier könnten wir bis zu drei Paare oder sechs Personen übernachten lassen.

 

 

 



Thomas Stiller

Für unsere Seite möchte ich auch ein paar Worte schreiben. Nach dem Abi bin ich erst mal 15 Monate zur Bundeswehr gegangen. Denken war dann erst wieder angesagt, nachdem ich mich im Oktober an der Universität Dortmund zum Informatik-Studium eingeschrieben hatte. Sieben Jahre lang habe ich dann das Studienleben genossen, und im November ´88 konnte ich mich Diplom-Informatiker nennen. Von da ging es nach Frankfurt. Im März ´89 fing ich bei der Firma Telenorma an zu arbeiten. Die Aufgaben wechselten ähnlich schnell wie der Name der Firma. Trotzdem bin ich noch nach 16 Jahren in derselben Firma. Mittlerweile nennen wir uns Avaya Tenovis. Seit ´91 bin ich verheiratet und habe nun zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren. Meine Frau Sabine war seit gut einem Jahr eifrig dabei, ihr 20-jähriges Wiedersehen ehemaliger Goetheschüler zu organisieren. Daher weiß ich, welche Arbeit es ist, das alles zu machen. Daher danke ich Euch sehr und bin irgendwo auch froh, dass ich das nicht machen muss. Der Gedanke dazu, nach 25 Jahren etwas zu organisieren war mir natürlich auch gleich gekommen. Ich wollte nur abwarten, bis bei meiner Frau alles vorüber war, und da wart Ihr halt doch schneller.



Tom Thiel

Nachdem ich mich im Kunst-Leistungskurs damals über Frau Langsdorf geärgert habe, dachte ich „Das machste besser" und begann an der HbK Kunst und Gesellschaftslehre für´s Lehramt zu studieren. Nach ein paar Semestern merkte ich dann aber, dass ich im Zweitfach GL keine Lehrveranstaltungen mehr finden konnte, die mich ernsthaft interessierten. Und weil ich eh' nur noch bei den Künstlern rumhing, beschloss ich, mich dort mal bei den "Freien" zu bewerben, was auf Anhieb klappte. Alsbald hat mir dann die Bundeswehr große Angst eingejagt, indem sie mich dreimal bei der "Gewissensprüfung" durchfallen ließ. Eine Chance auf Zivil- statt Militärdienst schien mir ganz aussichtslos, und ich floh nach Berlin. Dort wollte ich eigentlich weiter studieren, nach all´ den Kapriolen, die im Atelier Kramer an der HbK möglich gewesen waren, fand man mich an der recht konservativen HfbK in Berlin aber etwas zu bunt und verweigerte mir die Aufnahme. So habe ich dann als freier Künstler soso in Berlin weitergearbeitet und erst Jahre später von dort aus meinen Abschluss in Kassel gemacht. Jobmäßig habe ich mich damals mit "alles und nichts" durchgeschlagen, was ich bis heute sehr interessant finde und was den Horizont weit hält - Taxifahren, Ausstellungsbau, Übersetzungen, Assistent bei anderen Künstlern, Assistenzen im Architekturbüro… die Kunst allein hält einen eben nicht über Wasser, obwohl, gerade in den letzten Jahren läuft das immer besser Als in Berlin dann die Mauer fiel war ich noch nicht 32 und bekam - Ihr dürft raten - gleich mal einen Brief von der Bundeswehr, die mich nicht zu suchen aufgegeben hatte, mit Inhalt: "wir wollen Dich in zwei Monaten in der Kaserne sehen…". Erneut große Furcht, denn nach dreimaliger "Gewissensprüfung" hat man keine Chance auf eine aufschiebende Wirkung. Deshalb folgte ein Blitzumzug nach Brüssel ohne Einschaltung der Meldebehörden. Eine super spannende, völlig verkannte Stadt damals, hat heute viel verloren. Trotz meiner stets schlechten Französischnoten bei Helga Kroll (die immer "Gott schütze Dich, mein Herzchen" sagte, wenn in der Klasse jemand nießen musste) habe ich dort fließend Französisch und einiges an Niederländischem gelernt. Wegen der Liebe hat es mich nach vier Jahren dann nach Hamburg verschlagen, wo ich hängen geblieben bin, obwohl die Liebe nicht gehalten hat. Hier habe ich auf meine alten Tage noch Architektur studiert, arbeite aber immer noch als Künstler und nebenher, des Geldes wegen, beim Film (meine Vita gibt es auf www.v-h-r.de). Da ich mangels dort gebliebener Familie so gut wie gar keine Verbindung mehr nach Kassel habe, freue ich mich besonders auf das geplante Treffen im Mai. Vielleicht leben ja ein paar alte Kontakte neu auf.



Wolfgang Dickhaut

Geht es Euch auch so? Ich war sehr überrascht wieder zu sehen, dass wir damals so viele waren! Und dann .... ich kenne mindestens die Hälfte der Namen nicht mehr. Ist das schon Altersvergesslichkeit oder normal ? Ich finde es sehr spannend, viele von Euch mal wieder zu sehen.
Vorweg an dieser Stelle ein paar Stichworte zu meiner Person. Ich bin nach der Schule zuerst nach Darmstadt zum Studium gegangen und habe mich dort im Rahmen des Bauingenieurwesens mit den Inhalten der Umweltplanung vertraut gemacht. In diesem weiten Bereich habe ich dann von ´89 bis ´98 in Südhessen in Büros, an der Uni und selbständig gearbeitet, Stichworte sind inhaltlich die Umweltverträglichkeitsprüfung, die Fließgewässer-Renaturierung, die Lokale Agenda, die Landschaftsplanung, die Stadtplanung und die Entwicklungszusammenarbeit. Seit 1998 bin ich in Hamburg an der Hafen City Universität im Dep. Bauingenieurwesen tätig und vertrete die genannten Inhalte in Forschung und Lehre. Es ändert sich immer noch viel, und das ist sehr spannend. Ich habe zwei - noch recht kleine - Kinder mit 4 und 7 Jahren, die einen Großteil meines derzeitigen außerberuflichen Lebens ausmachen und prägen. Daneben bin ich nach wie vor Radfahrer und seit ´98 Dauerkartenbesitzer und regelmäßiger Besucher des Millerntores beim FC St. Pauli. Zu unserem Fest werde ich dann - wie ihr sicher wisst - als frischgebackener (Mit-) Pokalsieger anreisen, nur die Bayern und ?? müssen noch geschlagen werden. Aus unserer Schulzeit habe ich noch guten und regelmäßigen Kontakt zu Carsten Kamphausen und Dirk Buda. Bis im Mai !!!



Birgit Lutzmann

Völlig überraschend klingelte abends das Telefon und Angelika Roschning war dran mit der tollen Nachricht vom geplanten Abi-Treff! Welch geniale Idee! Respekt und großen Dank für alle, die an der umfangreichen Planung beteiligt sind. Ich habe vor Jahren kapituliert, als ich spontan ein Treffen der Klasse LK Englisch Herr Triebstein in die Wege leiten wollte. Nicht nur bei den Goethe-Frauen ist es ja z.T. etwas schwieriger mit der Recherche durch Heirat, Umzug etc.. Mich hat es nach dem Abi ziemlich schnell von Kassel weggetrieben. Viele Kontakte sind so mit der Zeit leider auf der Strecke geblieben, da einige Ereignisse mein Leben ganz schön durcheinandergebracht haben!. Jedenfalls bin ich heilfroh, dass ich dabei sein kann!

Nach einem Semester an der University of Toronto wollte ich an der Uni in Guelph (auch in Ontario) mit Hotelmanagement weitermachen, was mangels Geld für die horrend teuren Studiengebühren  gescheitert ist. Hotel blieb aber mein Ziel. Zunächst Hotelfachschule in Bad Reichenhall, dann Lehre im Queens Hotel in Baden-Baden zur Hotelfachfrau. Nach einem Jahr im Marketing der Steigenberger Hotels Baden-Baden wechselte ich die Fronten zur Reisebürobranche. Es folgte ein kurzes Intermezzo als Sekretärin beim damals noch weithin unbekannten Karlheinz Kögel (damaliger Gründer und heutiger Chef von Media Control bzw. immer noch mein Chef!). 1989 bekam ich die die Gelegenheit, in den Nordosten Brasiliens (Recife) als rechte Hand des dortigen Chefs der Reiseagentur von L’tur zu gehen. Damit begann wohl  die größte Herausforderung und die aufregendste und tollste Zeit in meinem Leben!
Als dann der Boom der Charterflieger abebbte und die Touristen sich zu neuen Ufern aufmachten, bin ich wieder zurück nach Baden-Baden in die Zentrale des da noch recht jungen Reiseveranstalters L’tur (mittlerweile größter Last-Minute-Veranstalter in Europa). Ja, und da bin ich immer noch! Im Laufe der Jahre habe ich die unterschiedlichsten Aufgaben betreut, bin mit der Firma gewachsen und schimpfe mich jetzt Product Manager im Hoteleinkauf. Damit habe ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht! Für die Reiseziele Großbritannien, Frankreich, USA und Kanada kümmere ich mich um den Einkauf der Hotelbetten und freue mich, dass ich nicht nur im Büro sitzen muss, sondern auch öfter mal in die Ziele fliegen kann, um direkt vor Ort die Hotels zu besuchen. Somit schließt sich der Kreis: Dank der erstklassigen Englisch- und Französisch-Grundlagen am „Eimer“ bewege ich mich sprachlich auf sicherem Terrain.
Meinen nunmehr geschiedenen Mann habe ich damals unter ähnlich brisanten Umständen kennen gelernt wie Michael Stengert seine Frau. Mein Mann wurde 1983 in Ostberlin als politischer Gefangener inhaftiert, nachdem er einen Ausreiseantrag gestellt hatte. Ein Jahr später wurde er nach Intervention von F.J. Strauss freigekauft und in die BRD abgeschoben. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich in Berlin die Friedrichstraße entlang gehe und an dieses düstere Kapitel denke! Das Happy-End ist allerdings nicht ganz so happy geblieben - seit vier Jahren lebe ich allein mit unserem neunjährigen Sohn Mario. Der hält mich neben meiner Arbeit ganz schön auf Trab! Kaum zu glauben, aber Sabine Strantz wohnt nur ein paar Kilometer von hier weg und wir wussten nichts davon! Umso mehr freue ich mich darauf, viele von Euch wiederzusehen und über die guten alten Zeiten zu plaudern. Ein praktischer Tipp am Rande: Bei L’tur kann man auch Übernachtungen in Kassel buchen (www.ltur.de) !! Bin noch am Verhandeln mit dem Best Western Queens Hotel an der Autobahnausfahrt Kassel Ost und dem Mövenpick Hotel in der Stadt.  Ich gebe eine aktuelle Info bekannt, sobald ich konkrete Preise weiß.
See you! Birgit

 



Thorsten Blank

Nach dem Abi habe ich direkt meinen Wehrdienst abgeleistet und dann gleich in Kassel an der GHK mein Maschinenbau-Studium (TH-Dipl.-Ing.) absolviert. Ich habe noch während meines Studiums einen Arbeitsvertrag bei AKG (Autokühler GmbH in Hofgeismalr) abgeschlossen, so dass ich nahtlos vom Studium ins Berufsleben übergehen konnte. Nach 2,5 Jahren habe ich dann zu VW in Wolfsburg gewechselt. Dort bin ich in der Technischen Entwicklung für die Modellpflege zuständig.

Mein sozialer Stand: Ich bin vereheiratet, kinderlos und wohne in einem Reihenhaus.

 



Matthias Damm

Nach dem Abitur habe ich zunächst meinen Wehrdienst absolviert. Danach habe ich ab 1982 Chemie an der Universität Göttingen studiert; Schwerpunktfach war dabei die Physikalische Chemie. In Diplom- und Doktorarbeit habe ich mich hauptsächlich mit Fragestellungen der chemischen Reaktionsdynamik (Zerfall von Molekülen in Abhängigkeit von der Anregungsenergie, Energietransfer in Stößen zwischen Molekülen bzw. Atomen, usw. ) beschäftigt.
Nach Abschluss des Studiums habe ich mein Berufsleben 1992 im Bereich Forschung und Entwicklung der Firma OSRAM begonnen. Dies war und ist sehr interessant, da in Lichtquellen eine Vielzahl physikalischer und chemischer Prozesse ablaufen, die untersucht und optimiert werden müssen. Ich lebe jetzt in Süddeutschland nahe Ingolstadt, wo ich mich sehr wohl fühle. Das nahegelegene Altmühltal lädt zu Wanderausflügen und Radtouren ein.
Ich habe noch starke Bindungen nach Kassel, wo ich meine Verwandt- und Bekanntschaft mehrmals im Jahr besuche. Meine beiden Nichten besuchen heute das Goethe-Gymnasium, so dass ich noch hin und wieder mitbekomme, wie der Schulbetrieb heute aussieht.



Elmar Kleinert

Nach dem Abitur bin ich (musste ich) erst zur BW. Ausgiebiges Leopard II- Fahren war sehr schön und eine nette Abwechslung nach dem Schulbankdrücken. Danach habe ich begonnen Maschinenbau in Berlin zu Studieren. Vor allem, weil ich während des Studiums die Liebe zu dieser Stadt entdeckt hatte, hab ich im Anschluss an das Maschinenbau-Studium auch noch BWL studiert. Irgendwann war aber auch dieses Studium zu Ende, und ziemlich genau zum Fall der Berliner Mauer habe ich dann den harten beruflichen Alltag in einem Traineeprogramm der Deutschen Lufthansa kennen lernen müssen. Bei der LH  hat es mich in rund zwölf Jahren nach Köln, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Hannover verschlagen. Arbeitsplatz war jedes Mal der Airport. Als sich die Gelegenheit bot, die operative Leitung des Flughafens Tegel in Berlin zu übernehmen, habe ich nicht lange gezögert und bin in meine Lieblingsstadt wieder eingezogen (hatte ohnehin immer einen Koffer hier). Zwei Jahre später habe ich auch die Leitung des Flughafens Tempelhof übernommen.
Privat bin ich ganz tapfer noch ledig, kann mich aber täglich über meinen Sohn Pablo freuen, der mein ganzer Stolz ist. Mein Beruf macht mir sehr viel  Spaß, weshalb die Abgrenzung zur Freizeit fließend ist. So beschäftige ich mich am liebsten mit Fliegen (offene Doppeldecker), meinem "Fass ohne Boden" (ein Lotus Super Seven) und mache sehr viel Sport (Laufen, Klettern, Wellenreiten). Aufgrund der weiten Strecke und des schlecht angebundenen Flughafens ;-)  bin ich leider nicht mehr so oft in Kassel, obwohl ich mich immer noch sehr wohl dort fühle.